KNX Programmierung lernen heißt in der Praxis vor allem eines: Drag & Drop statt Code. Fachlich korrekt „Parametrierung“ genannt, weist du jedem Gerät eine physikalische Adresse zu, verknüpfst Sensoren und Aktoren über Gruppenadressen und spielst die Konfiguration per Klick auf die Geräte. Eine klassische Programmiersprache brauchst du dafür nicht.
Das Wichtigste in Kürze:
- KNX-Geräte werden nicht „programmiert“, sondern parametriert – per Drag & Drop in der ETS-Software.
- Jedes Gerät bekommt eine physikalische Adresse (z. B. 1.1.1), die Verknüpfung zwischen Sensor und Aktor läuft über Gruppenadressen (z. B. 1/2/0).
- Für ein Einfamilienhaus reicht in der Praxis fast immer eine Linien-Topologie.
- Wer die Kosten einer Eigenleistung durchrechnen will, findet die Zahlen in KNX günstig selbst planen; wer lieber strukturiert lernen statt sich alles selbst zusammenzusuchen möchte, in unseren Online-Kursen.
KNX Programmierung lernen: Grundlagen
Als internationaler Standard gewährleistet die KNX-Association, dass die 8000 offiziellen KNX-Geräte im KNX-Netzwerk eines Gebäudes reibungslos miteinander arbeiten. Auf der einen Seite gewährleistet der Standard eine einheitliche Hardware-Architektur zwischen den verschiedenen Herstellern, damit die Bus-Telegramme in jedem Set-Up funktionsfähig verarbeitet werden.
Die andere Seite der Standardisierung ist die Software-Integration. Dafür bietet die KNX-Association für Entwickler und Anwender eigens die ETS-Software an. Du als Anwender erhältst damit eine Windows-Applikation an die Hand, mithilfe derer Du letztlich alle Geräte in Deinem Haus verbindest, verwaltest und Steuerungsbefehle dafür definierst.
ETS steht dabei für Enginieering-Tool-Software und ist die Programmierungssoftware für Deine Hausautomation. Programmierungssoftware? Lass Dich davon nicht abschrecken. Eine Programmiersprache musst Du für ETS nicht lernen. Die Konfiguration der KNX-Geräte erfolgt vielmehr per Drag & Drop in einer Ordnerstruktur. Für einzelne Parameter hast Du noch dazu voreingestellte Menüpunkte.
Wie nehme ich die ETS-Software in Betrieb?
Ein zentraler Schritt beim KNX Programmierung lernen ist die Inbetriebnahme der ETS-Software. Neu kaufen kannst du inzwischen nur noch die ETS 6 – sie hat die ETS 5 als aktuelle Version bei der KNX Association abgelöst. Am eigentlichen Parametrierungsvorgang (physikalische Adressen, Gruppenadressen) ändert sich dadurch nichts Grundlegendes; wer noch mit einer bestehenden ETS-5-Installation arbeitet, kann darauf ohne Zeitdruck umsteigen.
Download und Installation der ETS
Die aktuelle ETS 6 kaufst du direkt bei der KNX Association. Für den privaten Gebrauch reicht meist die ETS 6 Home (rund 350 Euro, bis zu 64 Geräte, ein Projekt); professionelle Installateure mit mehreren Projekten greifen zur ETS 6 Professional (rund 1.000 Euro, unbegrenzte Geräte- und Projektzahl).
Vor dem Kauf lässt sich die Software als Demoversion testen; nach dem Kauf erhältst du je nach Lizenzmodell einen USB-Dongle oder einen Online-Zugang zur Registrierung. Was sich mit der ETS 6 gegenüber der ETS 5 sonst noch ändert – etwa bei der Einbindung von Funkgeräten (KNX-RF) oder der IoT-Anbindung –, liest du vertiefend in ETS 6 im Fokus: Projektierung, Neuerungen, Preise.
Katalog und Produktdatenblätter
Im nächsten Schritt personalisierst du deinen Katalog in der ETS-Software. Einmal eingerichtet, enthält der Katalog im Endeffekt alle Produktdatenblätter der KNX-Geräte, die du im Haus verbaust. Diese benötigt die Software später für die Vernetzung der verschiedenen Sensoren, Aktoren und Spannungsversorger.
Die Produktdatenblätter stehen also in der Software stellvertretend für die KNX-Geräte, welche du bei dir im Haus nutzt. Die Datenblätter lädst du am besten direkt von der Herstellerseite herunter. Anschließend kannst du diese in der ETS-Software durch die Importfunktion einspeisen.

Gebäudestruktur anlegen
Dein erstes Projekt erstellst du über ein kleines grünes Plus-Zeichen in der ETS-Software. Anschließend vergibst du dem Projekt einen Namen und beginnst die Gebäudestruktur Deines Hauses in der Software einzurichten. Zunächst rekonstruierst Du in der ETS Dein Gebäude und erstellst für jedes Stockwerk einen Ordner. Das dient der späteren Orientierung, falls mal etwas ausfällt. In den einzelnen Stockwerken kannst Du dann Unterordner für die jeweiligen Zimmer erstellen und dort die Geräte hineinziehen. Im Endeffekt sieht das ganze dann wie eine typische Ordnerstruktur in Windows oder auf dem Mac aus. Die Geräte sind dann als Produktdatenblätter dargestellt, die Du wie eine Word-Datei in den entsprechenden Zielordner – einen der Zimmer-Ordner – ziehst.
Grundlegendes Vorgehen
Die Verknüpfung der Geräte realisierst Du durch die sogenannten Gruppenadressen. Das sind virtuelle Schaltdrähte oder Steuerungsbefehle zwischen Sensoren und Aktoren. Die virtuellen Schaltdrähte definierst Du in der ETS und Du kannst diese virtuellen Verbindungen jederzeit löschen oder neu konfigurieren.
Nachdem Du alle Aktoren, Sensoren und Spannungsversorger den passenden Räumen zugewiesen hast und diese damit physikalische Adressen besitzen, geht es an die Verknüpfung der Produkte. Schließlich willst Du ja am Ende, dass Du zum Beispiel die Deckenleuchte im Wohnzimmer durch den Taster neben der Tür schalten kannst.
Durch das einfache Drag & Drop Verfahren erhalten die KNX-Geräte automatisch eine eindeutige physikalische Adresse, die mit Zahlen gekennzeichnet ist. So weiß das Programm, wo es später digitale Telegramme hinversenden soll. Das Prinzip kennst Du witzigerweise bereits, falls Du mal Post aus Flensburg bekommen haben solltest. Wenn Du nämlich mit Deinem Auto auf der Landstraße geblitzt wurdest, weiß die Behörde dank des Nummernschildes genau, wo sie den Strafzettel per Post hinsenden muss. Auf dieselbe Art schickt KNX das Bus-Telgramm dank der physikalischen Adresse eindeutig an die richtigen Ziel-Geräte.
Den Rest macht die ETS-Software praktisch automatisch. Durch einen Klick im Programm spielst du die Daten in die beiden Geräte ein. ETS vernetzt dann die Produkte und stellt die Funktion Licht schalten zwischen beiden Geräten her.
Physikalische Adressen und Gruppenadressen anlegen
Physikalische Adressen
Vielleicht hast du im Zusammenhang mit KNX schon einmal etwas von physikalischen Adressen gehört. Diese dienen dazu, jedem KNX-Gerät eine eindeutige Nummer zuzuweisen. Die braucht die ETS-Software, damit sie später erstellte Verknüpfungen zwischen KNX-Geräten ordentlich versenden kann. Die physikalische Adresse besteht aus drei Nummern und ist durch Punkte getrennt. Im Grunde rangiert diese Ziffernfolge zwischen 1.1.1 und 15.15.255.

Physikalische Adressen am Beispiel einer KNX-Linie
Was heißt das? Dazu ein kleiner Exkurs: Stell dir einmal ein zehn Meter langes KNX-Kabel vor, das du auf der Straße in einer Linie ausrollst. An diesem KNX-Kabel hängen nun deine KNX-Geräte. Das erste Gerät, beispielsweise der Spannungsversorger, erhält die physikalische Adresse 1.1.1. Das zweite Gerät, zum Beispiel ein Temperatursensor, erhält die physikalische Adresse 1.1.2. und so weiter. Dieses kannst du an dem ausgerollten KNX-Kabel bis zur Adresse 1.1.64 weiterführen. Also hängen jetzt 64 KNX-Geräte an diesem auf der Straße ausgerollten KNX-Kabel. Und was mache ich mit meinem 65. Gerät? Beispielsweise einem Licht-Taster?
Weitere Linien und Bereiche anlegen
Für den Licht-Taster würde die Spannungsversorgung dieses ersten KNX-Kabels nicht mehr ausreichen. Du benötigst jetzt also ein zweites Kabel und eröffnest damit eine, fachlich gesprochen, zweite Linie. Der Licht-Taster hängt dort dann als erstes Gerät an und erhält nicht etwas die physikalische Adresse 1.1.65, sondern bekommt die 1.2.1 zugewiesen. Das kann wieder so weit geführt werden, bis du am zweiten KNX-Kabel, bzw. der zweiten Linie, 64 Geräte angeschlossen hast und bei 1.2.64 angekommen bist. Für die Kopplung der beiden Linien benötigst Du dann noch einen Linien-Koppler (Zubehör), damit Geräte der ersten und zweiten Linie miteinander kommunizieren können.
Der Vollständigkeit halber könntest du nun noch Bereiche anlegen, von denen ebenfalls maximal 15 möglich sind. Wenn du also also mehr als 15 Linien benötigen würdest, geht es weiter auf den zweiten Bereich: 2.1.1. Für diesen Anwendungsfall gibt es spezielle Bereichs-Koppler, die ähnlich wie Linien-Koppler funktionieren.
Aber genug der Theorie. Wie sieht es in der Praxis aus? Hier benötigst du im Einfamilienhaus meist nur die Linien-Topologie. Die physikalischen Adressen, welche für die spätere Zuweisung von digitalen Telegrammen im System notwendig sind, vergibst du manuell oder du lässt sie von der ETS-Software automatisch erzeugen. Per Drag & Dop ziehst du dazu einfach das Produktdatenblatt eines Gerätes in den entsprechenden Zimmer-Unterordner. Die Vorgehensweise ist ähnlich, als würdest du eine Windows Word-Datei aus einem Ordner in einen anderen ziehen. Das erste Gerät erhält nach dem Einzug die physikalische Adresse 1.1.1. Das zweite die 1.1.2 und so weiter.
Gruppenadressen anlegen
Nachdem Du alle KNX-Geräte einem Raum zugewiesen hast und diese physikalische Adressen besitzen, parametrierst und verknüpfst Du die Geräte. Dafür benötigst Du Gruppenadressen. Das Bearbeitungsfenster dazu öffnest Du über Arbeitsbereich → Neues Fenster öffnen → Gruppenadressen.
Es öffnet sich ein neues Fenster, das dem Fenster der physikalischen Adressen ähnelt, aber noch leer ist. Daher musst Du auch hier zunächst eine Struktur erstellen.
Im ersten Schritt definierst und benennst Du die Hauptgruppen. Typische Hauptgruppen sind Beleuchtung, Jalousie, Heizung und so weiter. Als Nächstes erstellst Du die Mittelgruppen, die als Unterordner der Hauptgruppen dienen. Sie können zum Beispiel die Stockwerke des Gebäudes abbilden.
Im letzten Schritt erstellst Du die Untergruppen. Eine Untergruppe steht schlussendlich für eine spezifische Funktion, zum Beispiel das Schalten der Deckenleuchte im Wohnzimmer.
Die Gruppenadresse ähnelt im Aufbau der physikalischen Adresse. Allerdings werden die Ziffern nicht durch Punkte, sondern durch Schrägstriche getrennt. Das sieht dann in etwa so aus:
Hauptgruppe / Mittelgruppe / Untergruppe
Oder in Worten:
Beleuchtung / Erdgeschoss / Wohnzimmer Deckenlampe Ein/Aus
Die Zahlen kannst Du grundsätzlich frei definieren. Es empfiehlt sich allerdings, eine einheitliche und nachvollziehbare Struktur festzulegen. In unserer Nomenklatur steht beispielsweise die 2 für das Erdgeschoss und die 3 für das erste Obergeschoss.
Was bedeuten die Zahlen der Gruppenadresse?
Die erste Zahl steht für die Funktionsgruppe, die in der ETS als Hauptgruppe bezeichnet wird. In unserem Beispiel steht die 1 für die Beleuchtung. Eine weitere Hauptgruppe könnte beispielsweise die Jalousien enthalten.
Die 2 in der Gruppenadresse 1/2/0 steht in unserer Nomenklatur für das Erdgeschoss. Sie bildet die Mittelgruppe in der ETS.
Die dritte Stelle ist die Untergruppe. Hier können im dreistufigen Gruppenadressaufbau Werte von 0 bis 255 verwendet werden. In unserem Beispiel steht die 0 für das Ein- und Ausschalten der Deckenleuchte im Wohnzimmer.
Wichtig ist, dass Du am Ende den Überblick behältst und die Gruppenadressen den jeweiligen Funktionen eindeutig zuordnen kannst. In der ETS-Software hast Du zusätzlich die Möglichkeit, Kommentare zu hinterlegen und Deine Struktur zu dokumentieren.
Gruppenadressstruktur in der ETS-Software – Beispiel
In unserem Beispiel soll der Lichttaster an der Tür die Deckenleuchte im Wohnzimmer schalten. Der Taster ist dabei der Sensor, der den Schaltbefehl sendet. Der Schaltaktor ist der Aktor, der diesen Befehl ausführt und die Deckenleuchte ein- oder ausschaltet.
Das Wohnzimmer ist in unserem Beispiel der vierte Raum im Erdgeschoss und erhält daher die Raumnummer 2.4. Die 2 steht dabei für das Erdgeschoss und die 4 für den vierten Raum auf dieser Etage.
Die Raumnummer ist auch Bestandteil der Bezeichnung der Gruppenadresse. Grundsätzlich kann die Bezeichnung frei gewählt werden und dient vor allem Deiner Orientierung. Für die Funktion ist der Name zunächst unbedeutend und wird später auch nicht über das Bussystem gesendet.
Die Gruppenadresse in unserem Beispiel lautet:
1/2/0 – 2.4 Wohnzimmer Deckenlampe E/A
Um die Funktion in der ETS zu realisieren, suchst Du zunächst den Taster, der später das Licht schalten soll. Öffne dessen Kommunikationsobjekte und ziehe das entsprechende Schaltobjekt per Drag & Drop in die Gruppenadresse 1/2/0 „2.4 Wohnzimmer Deckenlampe E/A“.
Als Zweites benötigst Du den Schaltaktor, an dessen Ausgang die Wohnzimmer-Deckenleuchte angeschlossen ist. Dessen entsprechendes Kommunikationsobjekt ziehst Du ebenfalls per Drag & Drop in dieselbe Gruppenadresse.
In der Gruppenadresse „2.4 Wohnzimmer Deckenlampe E/A“ sind nun zwei Kommunikationsobjekte enthalten: das Kommunikationsobjekt des Tasters und das Kommunikationsobjekt des Schaltaktors.
Zum Abschluss musst Du die geänderte Applikation noch auf die beteiligten Geräte übertragen. Wähle dazu für die entsprechenden Geräte Programmieren → Applikationsprogramm.
Die ETS überträgt anschließend die Parametrierung und die Zuordnung der Gruppenadresse auf die Geräte. Sobald Du danach den Taster betätigst, sendet dieser ein Telegramm an die Gruppenadresse. Der Schaltaktor empfängt das Telegramm und schaltet die Deckenleuchte ein beziehungsweise aus.

KNX Programmierung lernen und selber starten?
Wie du gerade gesehen hast, lässt sich ein KNX-System mit etwas Einarbeitung tatsächlich eigenständig in Betrieb nehmen – KNX Programmierung lernen ist also auch im Selbststudium machbar. Zum Abschluss noch ein Video, das die ersten Schritte kompakt zusammenfasst:
Du willst es selber machen? Nutze unsere KNX Online-Kurse
Super! Wenn du bis hierher durchgehalten hast, dann kannst du mit unseren Video-Tutorials und Online Kurses dein Wissen noch weiter vertiefen. Wir haben eine Sammlung an umfassenden Kursen zum Thema KNX und ETS Programmierung auf unserer e-Learning Plattform zusammengestellt. Schau rein und bring dein Wissen auf das nächste Level.
Gibt es Alternativen zur ETS?
Von Unternehmen und privaten Kollaborationen gab es immer mal wieder Versuche eine Alternative zur ETS-Software zu vermarkten. Derzeit ist uns diesbezüglich aber kein markttaugliches Pendant zur ETS bekannt, das reibungslos mit KNX-Geräten funktioniert.
Warum Alternativen zur ETS schwierig umzusetzen sind
Die Umsetzung gestaltet sich auch schwierig, denn am Ende muss sichergestellt sein, dass alle KNX-Komponenten im Smart Home voll in die Software integrierbar sind. Und das sind immerhin 8000 Geräte. Da die ETS selbst direkt von der KNX-Association vertrieben und entwickelt wird, wird dir das mit der offiziellen Software immer garantiert. Bei Drittanbietern könnte man Gefahr laufen, dass irgendwann der Support dafür eingestellt würde oder es wegen Software-Updates zu Kompatibilitätsproblemen kommt.
Austausch und Unterstützung über die KNX Association
Außerdem bietet die Konnex Association durch Ihre Internetplattform reges Austausch-Potenzial mit anderen KNX-Enthusiasten. Auf dem dazugehörigen eCampus KNX bzw. ETS eCampus erhältst du erste Einsteiger-Anleitungen für die Inbetriebnahme der Software und kannst Dich mit anderen Forenmitgliedern in Verbindung setzen.
Fazit
KNX-Programmierung zu lernen ist kein Hexenwerk: physikalische Adressen vergeben, Geräte parametrieren, Gruppenadressen anlegen und verknüpfen – fertig. Wer sich das nicht allein zutraut oder lieber begleitet lernen möchte, findet in unseren Online-Kursen eine strukturierte Anleitung. Wer zunächst die Kostenfrage klären möchte, findet weitere Informationen in unserem Artikel zur günstigen Eigenleistung.
Möchtest du dein Projekt lieber komplett in professionelle Hände geben? Dann sprich uns über unser Kontaktformular an. Wir beraten dich gerne unverbindlich.
Häufig gestellte Fragen
Muss ich programmieren können, um KNX selbst in Betrieb zu nehmen?
Nein. Klassische Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich. In der ETS werden Geräte eingefügt, parametriert und über Gruppenadressen miteinander verknüpft. Technisches Verständnis und eine sorgfältige Planung sind trotzdem notwendig.
Was ist der Unterschied zwischen physikalischer Adresse und Gruppenadresse?
Die physikalische Adresse identifiziert ein einzelnes Gerät eindeutig im KNX-System. Über Gruppenadressen werden die Kommunikationsobjekte verschiedener Geräte miteinander verknüpft – zum Beispiel ein Taster mit dem Schaltausgang für eine Leuchte.
Reicht die ETS 6 Home für ein Einfamilienhaus?
Die Home-Lizenz ist auf ein Projekt mit maximal 64 KNX-Geräten begrenzt. Für kleinere bis mittelgroße Einfamilienhäuser kann das ausreichen. Bei umfangreicheren Anlagen mit mehr als 64 Geräten wird die ETS Professional benötigt, die keine Begrenzung bei der Anzahl der Geräte und Projekte hat.
Kann ich KNX auch ohne ETS programmieren?
Für die herstellerübergreifende Planung, Parametrierung und Inbetriebnahme klassischer KNX-Anlagen ist die ETS das offizielle und zentrale Softwarewerkzeug. Eine gleichwertige Alternative, die den gesamten KNX-Gerätepark unterstützt, gibt es derzeit nicht.
Wo kann ich am besten KNX Programmierung lernen?
Kostenlos direkt in diesem Artikel – er zeigt dir Schritt für Schritt, wie physikalische Adressen und Gruppenadressen funktionieren. Für eine strukturierte, begleitete Version bieten sich unsere Online-Kurse an.










